Krankheitstage rauf, Ideen runter, gute Leute weg, und keiner sagt dir warum. In 3 Minuten weisst du es.
Die Zahlen klettern, keiner weiss so recht warum. Ein stilles Signal, dass etwas in der Kultur kippt.
Sinnlose Meetings, niemand hat Bock und Entscheidungen werden herausgezögert.
„Aus persönlichen Gründen." In Wahrheit sind sie längst innerlich raus und du hast es zu spät gemerkt.
Was früher funktioniert hat, erreicht Gen Z und Alpha nicht mehr. Sinnhaftigkeit und Eigenverantwortung im Fokus.
Niemand bringt mehr Vorschläge ein, es wird nur noch abgearbeitet. Wer früher mitgedacht hat, macht heute nur noch Dienst nach Vorschrift.
Es wird erledigt, was verlangt wird, nicht mehr. Was früher selbstverständlich war, muss heute extra eingefordert werden.
Die Zahlen. 8,5 Absenztage pro Vollzeitarbeitnehmende und Jahr durch Krankheit oder Unfall und ein Medianlohn von CHF 7’024 brutto pro Monat, beides Bundesamt für Statistik 2024. Fünf Meetingstunden pro Woche bei Schweizer Arbeitnehmenden, Doodle Meeting Report 2019. 49 Prozent der Gen Z in der Schweiz wollen innert zwei Jahren kündigen, Deloitte 2023. 81 Prozent leisten Dienst nach Vorschrift, 10 Prozent haben innerlich gekündigt, Gallup Schweiz 2024.
Fest hinterlegt. 15 Prozent Lohnnebenkosten. 150 Prozent indirekte Absenzkosten, Compasso rechnet mit 250. 33 Prozent Wiederbesetzungskosten, das Work Institute rechnet mit rund einem Drittel eines Jahreslohns. 25 Prozent unnötige Meetingzeit, also gut eine Stunde pro Woche und Person. Studien nennen bis zu 58 Prozent, das ist die Wahrnehmung der Befragten und nicht die tatsächlich verlorene Zeit. 15 Prozent Gen-Z-Anteil an der Belegschaft. 10 Prozent Fluktuation, dafür gibt es keine Schweizer Statistik.
Rechenweg. Monatslohn mal 12 plus Lohnnebenkosten. Geteilt durch 220 Arbeitstage ergibt die Tageskosten, geteilt durch 1’840 Stunden die Stundenkosten. Absenzen gleich Mitarbeitende mal Absenztage mal Tageskosten plus Aufschlag. Meetings gleich Mitarbeitende mal Meetingstunden mal 46 Wochen mal Anteil mal Stundenkosten. Austritte mal Jahreslohn mal Wiederbesetzung. Die Gen-Z-Austritte sind aus der Kachel Gute Leute gehen herausgerechnet, damit niemand doppelt zählt.
Geschätzt. Zwei der sechs Beträge beruhen auf Produktivitätsverlusten, die ich gesetzt habe: 20 Prozent bei innerlich Gekündigten, 5 Prozent bei Dienst nach Vorschrift. Diese Werte stammen aus keiner Studie. Als Orientierung dient Gallups Metaanalyse, wonach Teams im obersten Engagement-Viertel 18 Prozent produktiver sind als jene im untersten.
Grenzen der Rechnung. Das ist eine Grössenordnung, keine Buchhaltung. Meetingzeit ist Arbeitszeit, die du bereits bezahlst, kein Geld, das zurückfliesst. Und die Rechnung sagt nichts darüber, welcher Anteil auf Führung und Kultur zurückgeht. Diesen Anteil kennt nur, wer hinschaut.
Statistisch unmöglich, und genau das ist das Problem. Über die eigene Führung urteilt niemand objektiv. Das ehrliche Bild hat nur einer: dein Team.
Kein 40-Seiten-Report. Kein Berater-Sprech. Ein klarer Score und die drei Hebel, die zählen.
24 Aussagen zu Sicherheit, Vertrauen, Purpose, Feedback & Zukunftsfähigkeit, bewertet auf einer Skala von 1–5.
Denselben Test aus Team-Sicht. Anonym und ehrlich. So entsteht das echte Fremdbild.
Dein Kultur-Score, die Lücke zwischen Selbst- und Fremdbild und deine 3 grössten Kultur-Lecks.
Du kannst weiter vermuten, dass alles läuft. Oder du machst den Test und weisst es. Der erste Schritt zu einem Team, das für dich brennt.